Jahresplaylist: 1960

Das hier ist der live auf twitter.com entstandene Research- #Thread zum Pop-Jahr 1960. Viel Vergnügen.

#JAHRESPLAYLIST Wochenende. Ich gehe diesmal besonders weit zurück ins Jahr 1960. Ein bisschen Musikgeschichte. Das Ergebnis ist eine weitere #Jahresplaylist am Spotify-Kanal von @inkmusic , wo ihr den Rest schon findet – folgt Ink Music auf Spotify.

Die Nummer 1 der Billboard-Charts dieses Jahres hat ein Österreicher geschrieben: Max Steiner ist für die Filmmusik von „A Summer Place“ verantwortlich und die Melodie kennt jeder. Percy Faiths‘ Orchester hat noch etwas Schmalz draufgepackt: #1960

Es sind die Heydays von Elvis. „It’s Now Or Never“ und „Are You Lonesome Tonight“ sind die Highlight-Singles des King im Jahr #1960.

Der Mann, der nach eigenem Bekunden eigentlich überhaupt nix über Geschichte, Biologie oder Französisch gewusst hat: Sam Cooke. Dem ironischen Seitenhieb zum Trotz: „What A Wonderful World“ ist ein unvergänglicher Klassiker aus #1960.

Der Rock’n’Roll und seine Geschwister bringt vor sechzig Jahren den Twist in Mode: Chubby Checker löst diese Welle mit dem gleichnamigen Song aus.

Connie Francis ist zu dieser Zeit ein Weltstar. Auch, weil sie ihre Hits in verschiedenste Sprachen übersetzt und (zb auch) auf deutsch singt: „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“.

#1960 Und noch ein Schnulzetten-Highlight der Zeit, unvergessen: #1960
Roy Orbison „Only The Lonely“.

Es ist grad heiß und schön und also können wir auch einen modischen Blick zurück in den Sommer #1960 werfen: DER große Sommerhit des Jahres ist euer Ohrwurm für den Tag und heißt „Itsy Bitsy Teenie Weenie Yellow Polka Dot Bikini“.

Wer wie ich in den 80ern aufgewachsen ist, kennt diesen Titel von Shakin‘ Stevens und Bonnie Tyler. Das Original stammt aber aus 1960 von der großen Dinah Washington (mit Brooke Benton): „A Rocking Good Way (To Mess Around And Fall In Love)“

Cliff Richards Backingband The Shadows hatten #1960 einen Monsterhit mit dem Instrumental „Apache“. JEDER kennt das, denn: Hierauf basiert eines der meistgesampelten Stücke der HipHop-Historie. Das Original von The Shadows:

…und das legendäre „Apache“ der Incredible Bongo Band – mit den berühmten Percussion Breaks – aus 1973 zum Vergleich. #1960 #lostoriginals

Scharfe Kurve zum boomenden Gala-Swing-Jazz der Ära, die kaum jemand mehr prägte als Dean Martin. „Ain’t That A Kick In The Head“. Fun fact: Der Song stammt aus dem Original „Oceans Eleven“-Film aus #1960 – wo Dean Martin als Edelgauner ihn im Film auch selbst performt.

„Wir wollen niemals auseinandergehn’n“ war in der Tat ein verhinderter Song Contest-Klassiker: Heidi Brühl, damals 17, landete in der deutschen Vorausscheidung aber nur auf Platz 2 – aber später auch ganz ohne #ESC einen legendären Schlagerhit.

Mehr Schlager-Gold aus #1960: Das prototypische Lied für die Versicherungsvertreter der Nachkriegszeit: Peter Alexanders „Ich zähle täglich meine Sorgen“, mit einem sagenhaft rrrrrrollenden R (Sorrge, Frrrage), dass selbst @J_Kohlenberger und mir ein 😊 auskommt.

#1960 ist aber auch die große Zeit des Jazz und seiner Spielarten. Ganz groß wird Etta James mit dem Release ihres Debütalbums und dem namensgebenden Titeltrack, ihrer Version von Glenn Millers „At Last!“ – zweifellos legendär.

Auch bemerkenswert: Ray Charles kommt mit seiner Interpretation der offiziellen Hymne des Bundesstaates Georgia an die Spitze der Billboard-Charts: „Georgia on my mind“. Dahinter steckt ein Album mit reihenweise Songs über Gegenden und Staaten der USA – und damit eines der frühesten astreinen Konzeptalben der Pop-Ära. #1960

Die gesammelte Playlist #1960 findet ihr hier – folgt, hört und kommentiert gerne.

Bonus Track:
#1960 erscheint mit „La Dolce Vita“ einer der maßgeblichsten Filme der Ära. Neben Fellinis Regie und den unvergleichlichen Marcello Mastroiani und Anitka Ekberg erlebt der Film den ersten Auftritt eines späteren italienische Superstars: Adriano Celentano als wilden Rock’n’Roller:

Folgt gerne auch dem @inkmusic
Profil hier & auf Spotify, dieses Spektakel gibts monatlich und viel mehr – alle bisherigen Playlisten von 1958 bis 2013 – entdeckt ihr dort.

Und zuguterletzt die gesammelte, monströse History of Pop-Playliste, die gibts hier: http://bit.ly/HistoryOfPop

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